Zu mir...

Als Kind zeichnete ich immer gerne. Aber es wurde mir im Gymnasium schnell ausgetrieben. Ich habe kreativ oft nicht das gemacht, was erwartet wurde, da ich schon damals gerne meine eigenen Wege gehen wollte. Leider führte das dazu, dass ich schnell gar nicht mehr kreativ tätig war.

Die Lust auf Kunst erlosch aber nie. Menschenleere Museen fand ich immer wunderbar und inspirierend. Während einer persönlichen Krise habe ich dann für mich das Bleistiftzeichnen wieder entdeckt. Auch Zeichnungen mit Kohle faszinierten mich. 

Leider haben sich die kreativen Phasen immer auf Krisen beschränkt. Wenn es mir gut ging, habe ich nicht kreativ gearbeitet. 

Dies hat sich vor 2 Jahren geändert. Ich entdeckte, dass das kreative Arbeiten mir hilft meine Emotionen auszudrücken und ich meine Gefühle so besser wahrnehmen kann. Ich habe dann angefangen, mit asiatischer Tusche zu arbeiten. Zuerst mit verschiedenen Schwarztönen. Später kam dann auch die farbige asiatische Tusche dazu. 

Aktuell arbeite ich immer vormittags im Living Museum Bern an meinen Bildern. Hier bin ich im Austausch mit verschiedensten anderen Künstler*innen. Dieser Austausch ist immer wieder inspirierend. 

Living Museum Bern

 

Neben der Malerei bin ich als Kinderfussballtrainer tätig und habe aktuell die Verantwortung für 3 Mädchenteams des FC Wyler. Die Arbeit mit den Kindern macht mir sehr viel Spass. Es ist immer schön zu sehen, wie sich die Kinder sportlich aber auch sozial weiterentwickeln und was man ihnen als Trainer auf ihren Lebensweg mitgeben kann.